Kampf gegen Altersarmut

Die unschöne Wahrheit des deutschen Rentensystems legte Produktvorstand Stefan Granel bei der AFA-Convention offen. Der demografische Wandel und die langfristig anhaltende Niedrigzinsphase haben das umlagefinanzierte Altersvorsorgemodell ausgezehrt. Tief im deutschen Haushalt versteckt, tickt eine Zeitbombe. Zusätzlich kommen jetzt noch Milliarden Mehrkosten für das Klimapaket. Und wo bleibt der Bürger?

Für AFA-Vorstand Stefan Granel ist klar, an der privaten Vorsorge kommt niemand vorbei, aber bitte nicht mit den klassischen Riester- oder KL-Versicherungen. „Bei der AFA AG haben wir einen seriösen und renditestarken Weg. Für den intelligenten Kapitalaufbau müssen wir auf Fondslösungen zurückgreifen.“ Und mittlerweile hat das sogar Finanztest erkannt und verweist jetzt auf Aktienfonds als wichtiges Standbein einer guten Altersvorsorge. Und wie kann die junge Generation in Deutschland vor Altersarmut geschützt werden? Für Stefan Granel ist klar: „Wir sind gefragt! Wir müssen rausgehen, und die Menschen aufklären. 40 Millionen Haushalte brauchen unsere Hilfe.“

Seit Jahren auf der Überholspur

Mit seiner Agentur in Magdeburg fährt David Thiemann schon seit Jahren auf der Überholspur. Auf der Convention stellte sich der dynamische Direktor der AFA AG vor und verriet auch gleich ein paar seiner besten Tipps, um die eigene Karriere anzustoßen. Hier die wichtigsten Stichworte:

  • Disziplin und System sind unerlässlich! Was ihr vormacht in der Agentur, wird nachgemacht.
  • Ziele und Visionen formulieren! Ihr müsst wissen, was ihr wollt und warum ihr es wollt.
  • Sich selbst auf den Prüfstand stellen! Guckt in den Spiegel und fragt euch: ‘Würde ich bei mir selbst anfangen wollen zu arbeiten?‘
  • Feedback abholen! Es ist wichtig, dass man von außen Ratschläge und Hinweise annimmt.
  • Systeme einhalten und leben! Haltet den Zeitstrahl ein, denn Kreativität kann die Produktivität auch killen.

Für David ist der Erfahrungsaustausch mit anderen System-Unternehmern der AFA AG unersetzlich: „Redet mit denen, die hier Erfolg haben. Dann könnt ihr es nicht verhindern, dass ihr Karriere macht.“

Bei AFA wird Erfolg sichtbar gemacht

Gibt es heute eigentlich noch Jobs, in denen der Aufstieg ohne besondere Beziehungen möglich ist, oder wo die Karriere auch funktioniert, obwohl man seine Kollegen nicht ausspielen möchte? Ja, gibt es: Der System-Unternehmer steht bei AFA Berufseinsteigern genauso wie auch Quereinsteigern mit allen Möglichkeiten offen: egal, ob jemand seine Berufung im Verkauf sieht oder in der Gründung zahlreicher Agenturen.

Und die Zukunftsaussichten?

Für Martin Ruske, Vorstand der AFA AG, arbeitet die Marktentwicklung ganz klar für die jungen AFA-Vertriebspartner: „Jeder braucht die Informationen, die wir liefern. Aber im Schnitt sind Versicherungsvermittler heute weit über 50 Jahre alt und nur 3 Prozent sind unter 30. Nicht jedoch bei der AFA AG. Unsere jungen Talente fangen den Markt auf, der von den bald in Ruhestand gehenden Vermittlern nicht mehr bedient werden kann. AFA-System-Unternehmer liefern dann die entscheidenden Antworten auf die großen gesellschaftlichen Absicherungsfragen unserer Zeit.“

Langfristig bieten Aktien Anlegern mehr Freude als Anleihen

Auch eine Investition in börsengehandelte Indexfonds sollte regelmäßig analysiert und an einen sich ändernden Markt angepasst werden. Im Interview erklärt Matthias Thiel, Senior Portfoliomanager der WARBURG INVEST, nach welchen Kriterien der ‘Warburg Global ETFs Strategie Aktiv’ aktiv gesteuert wird und wie Anleger davon profitieren.

Herr Thiel, seit März 2019 ist der neue ‘Warburg Global ETFs Strategie Aktiv‘ am Markt. Warum sollten Anleger im aktuellen Umfeld in Aktien investieren?

Aktien sind aus unserer Sicht derzeit quasi alternativlos. Die meisten sicheren Anleihen wie zum Beispiel Bundesanleihen weisen im aktuellen Niedrigzinsumfeld sogar eine negative Rendite auf. Und selbst mit einem ausgewogenen und breit diversifizierten Anleiheportfolio können Anleger kaum die Inflationsrate ausgleichen. Unsere Meinung deshalb: Wer einen langfristigen Anlagehorizont hat und zwischenzeitliche Rückschläge ‘aussitzen‘ kann, der wird in den nächsten Jahren mit Aktien mehr Freude haben als mit Anleihen.

Warum setzen Sie auf ETFs, also börsengehandelte Indexfonds?

ETFs bieten viele Vorteile. Einerseits sind sie sehr transparent. Der Anleger weiß also genau, was er bekommt. Andererseits bilden ETFs breit diversifizierte Portfolios zu einem unschlagbar günstigen Preis ab.

Am Markt existieren viele ETFs für globale Aktien. Bilden Sie den MSCI World ab und suchen sich dafür die besten ETFs aus?

Wir verfolgen eine aktive Strategie und bilden nicht passiv den MSCI World nach. Basis ist eine ausgewogene und breit diversifizierte regionale Struktur mit Investments in allen wichtigen Industrie- und Schwellenländern, bei der wir je nach unserer taktischen Markteinschätzung deutliche Akzente in einzelnen Regionen oder Ländern setzen. Alle zur Abbildung dieser Märkte investierten ETFs durchlaufen zuvor einen umfangreichen Qualitätscheck.

Der wichtigste deutsche Börsenindex ist der Dax. Wie stehen die Chan- cen des Dax im Vergleich zu anderen Märkten und Regionen weltweit?

In den vergangenen beiden Jahren ist zum Beispiel der amerikanische Markt über 25 Prozent besser gelaufen als der deutsche Markt. Das zeigt, wie wichtig es gerade bei Aktien ist, die globalen Chancen zu nutzen. Für die großen Aktienmärkte erstellen wir über die Kombination der relevanten Faktoren für die Preisbildung der Asset-Klassen eine Prognose für die nächsten fünf Jahre. Bei Aktien werden unter anderem die aktuelle

Dividendenrendite sowie das erwartete reale Wachstum der Unternehmen berücksichtigt. Hierbei ergeben sich am aktuellen Rand beispielsweise attraktive Chancen für Aktien aus den Schwellenländern, daher sind diese auch in der strategischen Allokation – also der Verteilung – des Fonds enthalten.

Der ‘Warburg Global ETFs Strategie Aktiv‘ ist also ein aktiver Fonds. Welche Entscheidungen treffen Sie im Fonds genau?  

Wie erwähnt spielt die Über- und Untergewichtung einzelner Regionen und Länder eine wichtige Rolle. Dadurch ergibt sich eine sehr variable Gesamt-Aktienquote im Fonds. Dies ist ein Kernelement unserer Fondssteuerung. So sollen beispielsweise Phasen einer ausgeprägten Aktienmarktschwäche frühzeitig erkannt und das hohe Aktien-Engagement des Fonds und damit verbundene Rückschlagrisiken deutlich reduziert werden. Zudem nutzen wir Volatilitäts- bzw. Optionsstrategien und eine aktive Steuerung der Fremdwährungsquoten, um für den Fonds Mehrerträge zu generieren.

Bei der taktischen Allokation, also der Verteilung der zu investierenden Mittel, gibt es viele verschiedene Ansätze und Strategien. Was schaut sich WARBURG INVEST hier genau an?

Der taktische Allokationsprozess von WARBURG INVEST nutzt die Expertise des gesamten Portfoliomanagements sowie eine umfassende Modellwelt zur quantitativen Analyse von Daten. Für die aktiven Investmententscheidungen nutzen wir also in der Regel sowohl quantitative als auch qualitative Einschätzungen. Beispielsweise wird die Analyse der konjunkturellen Entwicklung quantitativ und in erster Linie durch unser Länderallokationsmodell ausgewertet. In diesem Modell werden Frühindikatoren, realwirtschaftliche Daten und Finanzmarktdaten aus insgesamt 35 Ländern systematisch ausgewertet, mit insgesamt über 600 verschiedenen Zeitreihen. Mit Erfolg: Unsere Investitionen der vergangenen Jahre in die heute verwendete Methodik machen sich im laufenden Jahr bereits bezahlt.

Potenzielle Gefahrenherde wie zum Beispiel der Iran-Konflikt beherrschen derzeit die Nachrichten. Wie beurteilen Sie die weltweite Stimmungslage?

In den Nachrichten wird uns aktuell ein negatives Bild der globalen Sicherheitslage vermittelt – und leider trifft dies häufig auch zu. Ein Blick auf die Fakten für das aktuelle Kapitalmarktumfeld offenbart in der Tat mehrere negative Aspekte. Vor allem konjunkturell bleibt die Situation in den USA und auch in Europa schwierig, gerade im verarbeitenden Gewerbe. Zunächst könnte daher die globale Wachstumsgeschwindigkeit auf einem niedrigen Niveau verharren.

Ein globaler Fonds erfordert viele Analysen und eine ständige Marktbeobachtung. Wie ist denn die Aufstellung von WARBURG INVEST?

In der Tat müssen wir die komplexe Welt analytisch breit abdecken und wir haben gerade in den letzten drei Jahren viel Arbeit in die strategische und taktische Allokation gesteckt. Ein Ergebnis war auch der Aufbau eines kleinen Entscheidungs-Gremiums mit Vertretern der drei Portfoliomanagement-Teams von WARBURG INVEST, welches die Trägheit großer Entscheidungsgremien vermeidet. Die jeweiligen Spezialisten aus den Teams geben dabei Ihren Input, als Basis dient aber vor allem die bereits angesprochene Modellwelt, um die Entwicklungen bei Aktien, Anleihen und Währungen möglichst breit und neutral beurteilen zu können.

Was motiviert Sie eigentlich, diese Leidenschaft und diese verständliche Darlegung eines komplexen Themas zu zeigen?

Das Fondsmanagement von WARBURG INVEST ist eine gesunde Mischung aus jungen, motivierten, ‘hungrigen‘ Kollegen und erfahrenen ‘alten Hasen‘. Alle diese unterschiedlichen Charaktere haben gemeinsam, dass sie mit Lust und Leidenschaft bei der Sache sind, sich beweisen wollen und froh sind, in diesem Umfeld kreativ und gleichzeitig professionell arbeiten zu dürfen. Wir alle haben Spaß an der täglichen Herausforderung und leben gutes Teamwork.

Herr Thiel, vielen Dank für das Gespräch.

Matthias Thiel ist seit Februar 2018 bei WARBURG INVEST als Portfoliomanager im Team Multi Asset & Liquid Alternatives tätig. Zuvor war er bereits von 2008 bis 2016 Analyst im Makro-Research von M.M.Warburg & CO. In der Zwischenzeit wechselte er als European Eco­nomist zu BNP Paribas in London. Herr Thiel studierte an den Universitäten Göttingen und Bayreuth Volkswirtschaftslehre. Seine Schwerpunkte sind Allokations- und Währungsthemen sowie das Management von Multi Asset Mandaten.

 

 

Maximale Renditechancen bei minimalem Risiko

Für einen stabilen und nachhaltigen Vermögensaufbau bietet die AFA AG ihren Kunden einen neuen Fonds an: Der ‘Warburg Global ETFs – Strategie Aktiv‘ ist von einem der renommiertesten Bankhäuser Deutschlands aufgelegt und lässt Anleger vom globalen Aufschwung profitieren.

Für AFA-Produktvorstand Stefan Granel ist der ‘Warburg Global ETFs – Strategie Aktiv‘ ein weiteres Highlight im einzigartigen AFA-Produktportfolio: „Zusammen mit unserem langjährigen und erfahrenen Partner WARBURG INVEST bieten wir unseren Kunden einen erstklassigen Fonds, mit dem unsere Kunden überproportional profitieren können und an den globalen Aktienmärkten investiert sind. Denn eins ist klar: Wer einen langfristigen Vermögensaufbau anstrebt, kommt an Aktien nicht vorbei.“

Die Highlights des neuen Fonds

Warum fällt die Wahl auf kostengünstige ETFs mit einem aktiven Ansatz?

  • Durch die Identifikation erfolgreicher Aktienmärkte steigt die Rendite
  • Eine Währungssteuerung sorgt für Zusatzerträge
  • Über eine Auswahl erfolgreicher Regionen und Branchen werden Chancen genutzt
  • Eine hohe Treffsicherheit der WARBURG INVEST sorgt für eine intelligente Steuerung der Aktienquote.

Fazit: Durch die Identifikation erfolgreicher Aktienmärkte kann eine globale Benchmark geschlagen werden.