Für den Erfolg muss man dahingehen, wo es weh tut!

Marlon Grüßer (30), Teamleiter aus Berlin , seit Januar 2018 im Hauptberuf bei der AFA AG, vorher war er Servicetechniker für Blockheizkraftwerke.

Mein oberstes Ziel ist die eigene Agentur! Aktuell arbeite ich noch in Sascha Neumanns Büro in Berlin . Fühle ich mich hier wohl? Auf jeden Fall. Und ich bekomme jede Unterstützung, die ich brauche. Aber als Unternehmer strebe ich nach echter Selbstständigkeit. Aber bevor ich diesen wichtigen Schritt gehe, muss das Fundament stehen. Das bedeutet: Als Team müssen wir konstant gute Umsätze schreiben und mehr Stabilität beweisen. Da wünsche ich mir für die Zukunft mehr Biss und den unbedingten Willen zum Erfolg von allen Beteiligten.

Junge Vertriebspartner bauchen Zeit, sich zu entwickeln. Meine beiden jüngsten Hauptberufler, Dennis Tedik und Daniel Schuhknecht, sind 19 bzw. 20 Jahre alt – sie starteten direkt nach der Schule bei AFA. In so einer Situation sind Umsatz-Schwankungen unvermeidbar, sie können nicht sofort als vollwertige Unternehmer durchstarten. Deshalb kümmern wir uns um eine solide und sorgfältige Ausbildung im Team, zu dem auch Tim Lüdke als HB gehört.

Wichtig ist, sich kontinuierlich zu verbessern! Jeder im Team muss an sich arbeiten, um bessere Ergebnisse zu erzielen – das schließt mich auch ein. In den ersten drei Quartalen hätten wir mehr umsetzen können. Dass ich mit dem bisherigen Jahresverlauf nicht 100prozentig zufrieden bin, liegt nicht an Corona, das wäre eine Ausrede. Wir müssen uns klarer fokussieren und aus der Komfortzone ausbrechen: Die richtigen Dinge umsetzen und auch dahingehen, wo es weh tut! Faul ist hier niemand, aber die Effizienz stimmt noch nicht. In den kommenden Monaten will ich daher verstärkt auf die VC-Auf­nahme, den Verkauf und weitere unterstützende Maßnahmen achten. Wir müssen aus unseren Möglichkeiten bessere Ergebnisse erzielen.

Als ich vor drei Jahren hier startete, war ich viel zurückhaltender. Zwar sammelte ich vorher schon Erfahrung mit einem eigenen Geschäft und erzielte ein gutes Einkommen – aber die richtige Unternehmer-Karriere baute ich mir erst hier auf. Wie ich mich in der kurzen Zeit hier entwickelte, und was ich im Kontakt mit Kunden und Menschen lernte, ist immens. Heute überzeuge ich mit Wissen und Persönlichkeit und bewege mich viel selbstbewusster im Kreis anderer Menschen. Und ja: Finanziell habe ich mein voriges Einkommensniveau auch erreicht. Gleichzeitig sind die Chancen, in zwei Jahren deutlich mehr zu verdienen, aber viel höher als früher.

Für 2021 stehen bei mir der Direktor und die 45-Euro-Stufe auf dem Zettel. Außerdem will ich noch mindestens drei neue Hauptberufler aufbauen und das Umsatzlevel im Team stabilisieren. Damit wäre dann auch die Basis für eine erfolgreiche Agenturgründung gelegt.