AFA war mein erster Job und wird auch mein letzter sein

Viet Duc Tran aus Braunschweig ist seit 2013 im Hauptberuf bei der AFA AG. Vorher war er Student Wirtschaftsingenieurwesen.

Auf seine eigene Agentur hat sich Viet Duc Tran gewissenhaft vorbereitet. Mit Erfolg: Seit er aus Magdeburg nach Halberstadt und später Braunschweig gezogen ist, steigen seine Umsatzzahlen steil an. Und zum Jahreswechsel ist er sogar zu den Direktoren aufgestiegen.

Noch vor drei Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, Umsätze auf diesem Level zu schreiben – das schien völlig unrealistisch. Aber wenn der Stein einmal ins Rollen geraten ist und sich der Erfolg einstellt, dann entsteht eine Sogwirkung. Für das Jahresendgeschäft sind wir gut aufgestellt, um die teaminternen Ziele zu erreichen. Bei mir steht der Direktor im Fokus, damit wäre ich gremientechnisch an einem wichtigen Punkt angelangt. Mein Dank gebührt dem Team. Allein sind diese wichtigen Etappenziele nicht zu erreichen. Entsprechend froh bin ich darüber, dass wir in der Agentur gut zusammenarbeiten und sich jeder weiterentwickelt. In Braunschweig und Halberstadt wachsen viele Top-Leute heran, die eigenständig arbeiten und immer mehr Führungsaufgaben übernehmen. Das erfüllt mich mit Stolz und beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und es zeigt mir, dass wir aus Braunschweig heraus die Möglichkeit haben, eine eigenständige VM mit etlichen Auslagerungen aufzubauen.

Ich musste die vertraute Umgebung verlassen, der Erfolg stellte sich erst außerhalb meiner Komfortzone ein. In den ersten Jahren meiner Karriere machte ich es mir manchmal zu bequem und war sicherlich auch zu nett. Eine unklare Teamführung, gepaart mit der fehlenden Berufserfahrung führte dazu, dass ich mein Potenzial nicht abrufen konnte. Trotzdem waren meine ersten Jahre bei AFA wichtig, weil ich in Magdeburg die Chance hatte, in der erfolgreichsten Agentur zu lernen. Ich konnte inspirierende Seminare besuchen, tolle Start-up-Meetings mitplanen und aus erster Hand von Führungskräften wie Mirko Sprotte lernen.

Die Agenturgründung war ein wichtiger Karriereschritt. Ich wollte aus dem Schatten heraustreten und mir einen Namen machen. Außerdem: In Magdeburg arbeitet man Seite an Seite mit den größten Vorbildern und Talenten. In diese Riege wollte ich mich einreihen und beweisen. Ich brauchte auch diese Herausforderung, aus einer erfolgreichen Agentur heraus mein eigenes, erfolgreiches Büro zu gründen! Zuerst eröffnete ich mit Igor Goldenberg im April 2019 in Halberstadt ein Büro. Gemeinsam etablierten wir AFA in der Stadt und arbeiteten dabei sehr gut zusammen – was wir heute immer noch tun. Allerdings wechselte ich zum Jahreswechsel in ein eigenständiges Büro nach Braunschweig. Das war der logische Schritt, weil wir einerseits das regionale Wachstum im Auge haben, andererseits hatte ich sowieso viele Termine in Braunschweig. Mit Jaqueline Büttner und Maximilian Hühne sind zwei meiner VP in Halberstadt geblieben. Sie arbeiten weiterhin aus dem Büro von Igor heraus – und das läuft super. Da bin ich ihm auch sehr dankbar für, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert.

Weitere Agenturauslagerungen aus Braunschweig wird es in Zukunft sicherlich noch geben. Neben Jaqueline und Maximilian in Halberstadt arbeiten Manuel Lemke und Philipp Seiler mit mir in Braunschweig. Sie sind extrem motiviert und leistungsorientiert – und ich bin mir sicher, dass aus meinem Team noch weitere Büros gegründet werden. Natürlich gibt es auch immer wieder Rückschläge. Aber nach neun Jahren bei AFA weiß ich: Mit Initiative, Leistung und Kreativität kann man sich aus dem Tal wieder hervorarbeiten. Gleichzeitig ist auch klar: Je mehr Erfolge man feiert, desto größer die Herausforderungen. Vor neun Jahren war ich noch ein schüchterner Newcomer, der ohne Berufserfahrung frisch aus dem Abitur kam. Was mir damals schwierig vorkam, ist heute ein Klacks. Der stetige Lernprozess ist wichtig und lohnt sich, denn die Karriere ist ein Dauerlauf. Aber die Mühen lohnen sich: AFA war mein erster und wird auch mein letzter Job sein! Die Umstellung im Zuge der Corona-Pandemie haben wir gut gemeistert. Langfristig wirkt sich das auch auf den Bürobedarf aus. In Braunschweig sind wir jetzt schon wieder umgezogen, weil viel im Homeoffice passiert. Aber zwischendurch sehen wir uns auch immer wieder persönlich vor Ort. Das ist auch deshalb wichtig, weil wir nicht nur zusammenarbeiten, sondern auch privat viel miteinander unternehmen.