Vorher Nachher – Lars Kruse

In nur drei Jahren Hauptberuflichkeit erfüllte sich LARS KRUSE seinen Traum von der eigenen Agentur. Dabei wollte der gelernte Werkstoffprüfer anfangs nur „unterschwellig mit zwei bis drei Scheinen pro Monat mitlaufen“. Das Umfeld und die Führungskräfte weckten dann aber seinen Ehrgeiz. 2017 wechselte der 27-Jährige von Rostock nach Schwerin und baut dort mit seinem Team ein neues Büro auf. Die Unterschiede zwischen seiner alten und neuen Tätigkeit erklärt er hier:

WEITERBILDUNG

Vorher Etwa ein halbes Jahr, nachdem ich meine Lehre abgeschlossen hatte, fror mein Arbeitgeber die finanziellen Mittel für Weiterbildungen ein. Theoretisch hätte ich noch Angebote annehmen können – aber die hätte ich selber bezahlen müssen. Mit der fertigen Ausbildung war ich ein ‘vollwertiger Arbeiter‘, das reichte dem Unternehmen.

Nachher: Von Anfang an ging es bei AFA mit Coachings und Seminaren los, sei es die IHK-Ausbildung, der Top Talente Club oder die AL-Akademie. Dazu noch die ganzen Clubs von Wenke und Karsten. Für nächstes Jahr stehen bei mir das Einzelcoaching von Sören und die VK-Akademie auf dem Zettel. Richtig: VK-Akademie mache ich zur Auffrischung.

Ziele

Vorher:  Schon als Werkstoffprüfer träumte ich von der eigenen Firma. Aber mir war klar: Ohne einen finanzschweren Partner an der Seite oder sehr umfangreichen Rücklagen wird das nichts. Wahrscheinlich wäre es immer ein Traum geblieben.

Nachher:  Auch mit meiner eigenen Agentur verfolge ich noch weitere Ziele. Zunächst einmal geht es darum, möglichst viele Menschen mitzunehmen und sie zu entwickeln. Von aktuell 5 möchte ich bis Ende des Jahres auf 8 HB ausbauen. Dann stehen noch der TL und die 45er an.

Spass an der Arbeit

Vorher:  Als Lehrling hatte ich Spaß. Später als Facharbeiter änderte sich das mit dem Druck im Qualitätsbereich. Es war für mich nicht mehr tragbar, Qualität unter so einem Zeitdruck zu gewährleisten.

Nachher:  Sobald ich die Bürotür aufmache, ist der Spaß da. Egal ob ich mit Kunden zu tun habe oder mit den anderen VP im Team zusammen bin. Das Miteinander stimmt, wir verstehen und respektieren uns.

Team

Vorher:  Echte Kollegialität gab es in dem Unternehmen nicht. Klar hatte ich auch dort einen Kumpel, aber es gab insgesamt kein echtes Teamgefühl. Verschiedene Gruppierungen beharkten sich gegenseitig und blieben meist unter sich.

Nachher:  Wir verfolgen hier ein großes Ziel, den gemeinsamen Unterneh- mensaufbau. Sörens Wettbewerb für neue Agenturen wollen wir gewinnen und 2018 den Aufstieg zur RA schaffen. Das können wir nur gemeinsam schaffen.

Motivation

Vorher:   Wirklich motiviert hat mich damals nur eins: Bald ist wieder Wochenende. Mehr gab es nicht.

Nachher:  Das ganze Umfeld motiviert mich. Schon wenn ich sehe, was die Führungskräfte in Rostock alles erreicht haben in ihrer Karriere. Das möchte ich auch schaffen. Und wenn ich wirklich mal einen schlechten Tag habe, dann baut mich das Team wieder auf.

Anerkennung

Vorher:  Anerkennung kam nur von den Kollegen. Aber vom Unternehmen oder den Hallenmeistern kam gar nichts. Auch finanziell war es mau. Nach der Ausbildung stieg mein Gehalt von 1.800 auf 2.300 Euro, aber eine Extra-Gewinnausschüttung kam nur von der Gewerkschaft.

Nachher:  Finanziell liege ich jetzt stabil beim Doppelten meines ehemaligen Gehalts. Aber dazu kommen noch die Wettbewerbe, Reisen und Zertifikate. Sicher arbeiten wir viel, aber es lohnt sich. Wichtig als Anerkennung sind mir auch die Urkunden oder silberne bzw. goldenen Nadeln.